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FAG Type 510

Eine FAG Type 510 Buchdruck-Andruck- bzw. Korrekturpresse mit elektrischem Farbwerk, Baujahr ca. 1955, mit einem Druckformat von 38 cm x 57 cm, die sich besonders für Holz- und Linolschnitte sowie kleinere Druckauflagen eignet.

Dank ihrer einfachen Bedienung und robusten Bauweise, lässt sich die FAG besonders gut für Kurse mit Kindern oder von Laien einsetzen.

Korrex II Type Berlin

Eine Korrex II Type Berlin Buchdruck-Andruck- bzw. Korrekturpresse mit elektrischem Farbwerk, Baujahr ca.1959, zur Produktion farb- und formidentischer Andrucke vor dem eigentlichen Druck an einer Schnellpresse. Die Korrex Berlin druckt bis zu einem Format von 50 cm × 70 cm, lässt sich einfach bedienen und eignet sich somit sehr gut zum Herstellen von Plakaten in kleinerer Auflage.

Korrex II Type Berlin – Kraft

Eine Korrex II Type Berlin – Kraft Buchdruck-Test-Andruckpresse mit automatischem Druckzylinderantrieb, elektrischem Farbwerk, automatischem Farbauftrag, stationärem Anlagetisch und mitfahrendem Ablagetisch. Die Korrex Berlin – Kraft druckt bis zu einem Format von 50 cm × 65 cm und erlaubt dem erfahrenen Drucker in kürzerer Zeit eine größere Auflage (für eine Andruckpresse) zu drucken. Aufgrund des automatischen Druckzylinderantriebs druckt die Die Korrex Berlin – Kraft äußerst präzise und eignet sich somit auch zum Druck feinster Schriftgrade.

Original Heidelberger Tiegel

Einen Original Heidelberger Tiegel (kurz OHT) von ca. 1965, die meist verkaufte Buchdruck-Schnellpresse für den Druck kleinformatiger Erzeugnisse bis DIN A4 (teilweise DIN A3). Tiegeldruckautomaten wie dieser standen in den meisten Druckereien des letzten Jahrhunderts. Der OHT funktioniert nach dem Prinzip der Boston-Tiegel und verfügt über ein senkrechtes Fundament sowie ein Proppelergreifersystem, das theoretisch mehrere tausend Drucke pro Stunde erlaubt. Die Bedienung des OHT bedarf einer gewissen Erfahrung und ist nur speziell geschulten Mitgliedern erlaubt.

Johannisberger Schnellpresse

Eine Johannisberger Schnellpresse (kurz JSP), manuell betrieben, mit Eisenbahnbewegung und Stopzylinder, Baujahr 1860 – 1880, Format 50 cm × 70 cm. Auf unserer geschichtsträchtigsten Presse wurden vor und nach dem zweiten Weltkrieg noch kleine Lokalzeitungen in Geisenheim gedruckt. Obwohl die 2,5 Tonnen schwere JSP 1987 restauriert wurde, hat ihr doch die lange Standzeit zugesetzt und sie wartet darauf, von uns aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Nach der erneuten Instandsetzung lässt sich die JSP zum Druck von Plakaten in höherer Auflage verwenden. Die JSP kann zusätzlich auch gut für ein demonstratives Vermitteln historischer Vorgänge und als Anschauungsobjekt für die Entwicklungen im Buchdruck genutzt werden. Die JSP kann nur von mindestens zwei Druckern gleichzeitig bedient werden. Eine Person dreht das Schwungrad und treibt somit die Presse an, während die andere Person das Papier anlegt.

Druckermark e.V.